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Tierarztkosten für Katzen – Notfälle können teuer werden!
Legt man sich eine Katze zu, dann sollte das gut überlegt sein. So viele Menschen schaffen sich eine Katze an, weil sie so niedlich ist und denken Wasser, Futter und ein paar Streicheleinheiten reichen aus, um sie zu versorgen.
Doch auch Katzen werden einmal krank und spätestens im Alter werden Tierarztbesuche häufiger. Muss die Katze dann wegen eines Notfalls zum Tierarzt, dann kann das schnell teuer werden!
Doch wie schütze ich mich vor plötzlichen Tierarztkosten, die ich mir dann vielleicht nicht leisten kann?
Wer sein Tier liebt, sollte von Anfang an unvorhergesehene Tierarztkosten einplanen. Denn bei der Tierhaltung ist es eben nicht damit getan dem Tier seinen Grundbedarf zur Verfügung zu stellen. Doch leider liest man häufig von falscher Tierliebe. Plötzlich ist die Katze krank und es fehlt das Geld für eine medizinische Versorgung. Dann suchen Katzenhalter nach medizinischem Rat, um die Katze selbst zu behandeln, nur weil sie unvorhergesehene Tierarztkosten nicht eingeplant haben. Doch das muss nicht sein, denn es gibt 2 sehr gute Möglichkeiten, um solchen Problemen aus dem Weg zu gehen.
Eine Operation eines gebrochenen Beines und die Nachsorge können schnell 600,- bis 1000,- € verschlingen. Aber auch ein Infekt oder eine Verletzung sind teuer, insbesondere wenn die Behandlung langwierig und schwierig ist. Es ist sehr unwahrscheinlich, das sich zwei Katzen gleichzeitig ein Bein brechen, aber eine Infekion kann sich schnell auf den gesamten Bestand ausweiten. Bei Einzelkatzen aber auch gerade wenn man mehrere Katzen hat sollte man unbedingt an eine finanzielle Absicherung denken.
Krankenversicherung für die Katze
Natürlich haben auch schon zahlreiche Versicherungen die zunehmende Bedeutung von Haustieren für die Menschen erkannt und entsprechende Krankenversicherungen für Katzen in ihr Angebot aufgenommen. In den letzten Jahren ist das Angebot an Krankenversicherungen für die Katze ist immer reichhaltiger geworden. Häufig verliert man jedoch die Übersicht im Gewirr des Leistungsangebots.
Man sollte stets genau prüfen, welche Leistungen im Versicherungsumfang enthalten sind, denn oft werden nur bestimmte Behandlungen abgesichert. So kann es passieren, das der Beinbruch im vollen Umfang übernommen wird, eine Infektionskrankheit jedoch nicht. Es ist daher ratsam genau zu prüfen, welche Krankheiten bei Katzen auftreten können und in wie weit diese auch versichert werden.
Eine Tierkrankenversicherung ist je nach Leistungsumfang bereits für 5 bis 10 € pro Monat erhältlich, wobei nach oben wie immer keine Grenze gesetzt ist. Jedoch summiert sich das Ganze schnell, wenn es sich um einen Mehrkatzenhaushalt handelt. Schummeln ist aber nicht, denn meist verlangen die Versicherungen das Implantat eines Transponders (Chip) oder eine Kennzeichnung durch eine Tätowierung, damit die Versicherung nur für das versicherte Tier zutrifft. Spezielle Angebote für Züchter gibt es derzeit wohl noch nicht, denn hier sollten nicht nur die Zuchtkatzen, sondern auch der ungeborene Nachwuchs versichert sein, ein Risiko welches sich für Versicherungen wahrscheinlich nicht lohnt.
Stets sollte man bedenken, das Versicherungen im Allgemeinen kein Risiko eingehen und nur so versichern, das es sich am Ende noch lohnt. Sie sind sicher eine bequeme Möglichkeit für die Absicherung der medizinischen Versorgung der Katze, allerdings wird die Masse stets mehr einzahlen, als man wirklich von der Versicherung erhalten hat. Hat man die Versicherung nie beanspruchen müssen, so ist das eingezahlte Geld dennoch weg.
Notfallkonto für die Katze
Eine schöne Alternative zur Krankenversicherung für die Katze stellt ein Katzennotfallkonto dar. Das Katzennotfallkonto ist ein einfaches Sparbuch, auf welchem man Geld für seine Katzen zur Seite legt. Man sollte bei der Auswahl des Kontos darauf achten, das man zu jedem Zeitpunkt Geld abheben oder auf ein Giro Konto schieben kann. Hat man bei der Hausbank bereits Online-Banking für das Giro Konto angemeldet, dann lohnt es sich auch dort das Katzensparkonto anzulegen. Denn über Online-Banking kann man im Notfall auch am Wochenende Geld vom Sparkonto auf das Giro Konto schieben. Bei vielen Banken erfolgen Transaktionen zwischen dem selben Kontoinhaber schon innerhalb weniger Minuten und das Geld kann sofort am Automaten abgehoben werden.
Eventuell lohnt sich aber auch ein Tagesgeldkonto, welches ebenfalls über Online Banking verfügbar ist. Bei Tagesgeld Konten gibt es mehr Zinsen, allerdings ist die Summe, welche pro Tag abgehoben werden kann begrenzt. Ab einem Tagesvolumen von 500,- € kann man durchaus zum Tagesgeldkonto greifen, denn meist deckt das die Tierarztkosten bei einer Behandlung oder wird als ordentliche Anzahlung akzeptiert. Es ist also wichtig die genauen Konditionen des Katzennotfallkontos zu prüfen, denn man sollte zu jeder Zeit an das Geld kommen und mindestens 500,- € am Tag abheben können.
Auf das fertige Katzenkonto zahlt man am Besten einen Startbetrag ein, damit man schon einmal eine gewisse Grundabsicherung hat. Nun zahlt man einfach, wie bei einer Versicherung, jeden Monat einen bestimmten Betrag pro Katze ein. Allerdings sollte man sich vorher genau überlegen, ob man das Konto nur für die Behandlung von Krankheiten oder auch für die regelmäßige Gesundheitsvorsorge nutzen möchte. Anbei eine Beispielrechnung, natürlich kann man die einzelnen Beträge individuell anpassen. Allerdings sollte man immer schauen, das es sich noch rechnet. Die Gefahr beim Katzennotfallkonto liegt daran, das man das Geld selbst verwaltet und niemals aus anderen Gründen an das Konto gehen sollte. Aber im Gegensatz zur Krankenversicherung für Katzen bekommt man das nicht verwendete Geld zurück.
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