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Rasse(?)katzen ohne Papiere kaufen

Manche Züchter sind nicht in Zuchtvereinen und die haben dann keine Papiere. Solche Züchter werden von anderen sehr oft als Schwarzzüchter und Vermehrer bezeichnet. Das muss aber nicht heißen, das jede ohne Papiere schlecht ist oder keine reinrassige . Liegt der Unterschied zwischen “mit” und “ohne” Papiere nun nur beim Preis?

Persönliche Anmerkung: Ich befürworte keine wilden Vermehrer, jedoch befürworte ich auch keine Züchter die von der Zucht keine Ahnung haben und dennoch Papiere beziehen. Diese Züchter gibt es leider auch wie Sand am Meer!

Nun so pauschal kann man das nicht sagen, denn auch hier gibt es verantwortungsvolle Menschen. Sie haben auch das selbe Wissen, wie Züchter aus Zuchtvereinen und die sind dann gesund und sehr wesensstark und rassetypisch. Aber es gibt auch die als Vermehrer beschimpften möchte-gern Züchter, die ohne Rücksicht auf Verluste nur auf Profit aus sind.

Warum sind nicht alle Züchter in einem Verein?

Es gibt kein Gesetz, welches besagt, das ein Katzenzüchter auch einem Verein angehören muss. Der häufig verwendete Begriff Schwarzzucht lehnt sehr an Begriffe, wie Schwarzarbeit oder Schwarzmarkt an, für die es eine rechtliche Grundlage gibt. Aber Schwarzzüchter gibt es aus rechtlicher Sicht nicht, auch wenn dieses Wort oft wie selbstverständlich gebraucht wird.

Manche Züchter haben ihre persönlichen Gründe (noch) keinem Verein beizutreten und können ebenso verantwortungsvoll sein, wie ein Züchter, welcher einem Verein angehört. Ein solcher verantwortungsvoller Züchter hält sich freiwillig an die allgemeinen Richtlinien der Katzenzucht. Es gibt Gruppen, die sich gegen das System der Zuchtvereine wehren und damit teilweise nicht ganz unrecht haben. Andere haben die Katzenzucht erst für sich entdeckt und wollen vielleicht erst später einem Verein beitreten.

Aber es gibt natürlich auch die “schwarzen Schafe”, die Vermehrer, welche keinem Zuchtverein beiwohnen, da sie sich nicht an die allgemeinen Regeln halten wollen. Hier werden Kitten produziert, wie in einer Fabrik, es geht nur darum möglichst schnell möglichst viele Katzen zu produzieren. Ganz klar das Haltungsrichtlinien und Zuchtauflagen lästig sind, wenn es darum geht schnelles Geld zu verdienen.

Kein Verein – Keine Sicherheit

Da solche Züchter keinem Verein angehören haben die Kitten auch keine Papiere. Es ist also viel Vertrauen nötig, da eine Reinrassigkeit nicht bescheinigt werden kann. Kitten ohne Papiere sind nicht ganz so teuer, wie mit Papieren, aber auch nicht ganz billig. Man riskiert hier zu viel für eine Mischlingskatze zu bezahlen.

Ich halte mich selbst zurück die einen mit Papieren oder die anderen ohne Papiere zu verurteilen. Denn es gibt auch hier keine Absolution und kein Siegel, das deutlich bescheinigt, welcher sich richtig verhält und welcher nicht.

Schwarze Schafe kommen unter beiden vor. Wo mehr und wo weniger, wurde nie statistisch erfasst und kann daher nicht bewiesen werden.

Es ist also gesunder Menschenverstand und ein kritischer Blick gefragt, die „guten“ von den „schlechten“ zu unterscheiden und dabei spielt es keine Rolle, ob die Katze nun Papiere hat oder nicht. Allerdings halte ich es persönlich für sicherer eine Katze mit Papieren zu erwerben. Denn häufig ist es möglich über den Zuchtverein Hilfe zu erhalten, wenn man beim Katzenkauf betrogen wurde. Außerdem kann man hier miesen Züchtern das Handwerk erschweren, indem man den Verein über mögliche Missstände informiert.

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