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Futterplatz und Futternapf

im domestizierten Bereich sollten einen festen bekommen. Dieser sollte Tag und Nacht durchgehend für die erreichbar sein. Die Ausstattung des Futterplatzes sollte gut überlegt sein, denn im schlimmsten Fall kann sie sogar gefährlich sein.

Hygiene um den

Da Katzen gelegentlich neben dem Napf fressen, sollte man von Anfang an für Sauberkeit sorgen. Der Futterplatz sollte sich auf abwaschbarem Untergrund befinden. Am geeignetesten ist Fliesenboden oder PVC Belag. Holzboden und Laminat sind leider sehr wasserempfindlich und daher nicht zu empfehlen. Zusätzlich kann man ein abwaschbares Platzdeckchen unterlegen. Meist empfiehlt sich für den Futterplatz eine Stelle auf dem Boden in der Küche.

Futterdiebe im Haus?

Sollten auch Hunde im Haus leben ist ein Futterplatz im Fensterbrett oder anders erhöht günstig. So kann der Hund sich nicht am Buffet der Katze bedienen. Wenn die Katze ab und zu mal aus dem Hundenapf kostet ist dies nicht so schlimm. Jedoch putzen die meist größeren Hunde schnell die ganze Katzenmahlzeit weg.

Essen auf dem stillen Örtchen?

Der Futterplatz sollte sich nicht in der Nähe einer Katzentoilette befinden. Katzen sind sehr reinliche Tiere und würden dann unter Umständen das Fressen oder den Toilettengang verweigern. Wobei fraglich bleibt was schlimmer ist.

Wahl der Futternäpfe

Bei den Futternäpfen gibt es heute eine reichliche Auswahl an Materialien und Designs. Schnell neigt man dazu sich für einen formschönen Designerfutternapf oder den Fressnapf in der schönsten Farbe zu entscheiden.

Doch ein sollte vorallem praktisch, sicher und leicht zu reinigen sein. Hierbei spielt vorallem das Material eine wichtige Rolle. So gibt es Futternäpfe aus Kunststoff, Porzellan, Glas, Holz und Aluminium.

Futternäpfe aus Kunststoff – gefährliche Bakterienschleudern

Futternäpfe aus Kunststoff werden schnell spröde und zerkratzen. Vorallem in den Kratzern im Kuststoff setzen sich schnell Bakterien und Keime fest. Will man angetrocknetes Futter abwaschen reibt man oft nur noch mehr Kratzer in die Oberfläche. Problematisch ist das man die haarfeinen Microkratzer anfangs nicht sieht, so das man den Napf wahrscheinlich erst viel zu spät austauscht.

Futternäpfe aus Porzellan und Glas – zerbrechliche Verletzungsgefahr

Futternäpfe aus Porzellan sind oft nicht für den Geschirrspühler geeignet. Durch die Hitze im Geschirrspühler dehnen sich im Porzellan eingeschlossene Luftbläschen aus und lassen den Futternapf springen. Aber auch bei regelmäßiger Handwäsche kann man sich nie sicher sein, denn schon ein kleiner Haarriss reicht aus, um den Napf zerspringen zu lassen. Stößt das Kätzchen den Napf herum oder eckt es an können die Scherben des Napfes schnell zu Verletzungen führen. Aus diesem Grund sollte man auch weder Futternäpfe aus Glas noch die beliebte Untertasse verwenden. Muss man einmal eingetrocknete Futterreste mit dem Topfschwamm abrubbeln wird das Dekor sehr schnell unansehnlich.

Futternäpfe aus Holz – Brutstätten für Keime

Futternäpfe aus Holz sind reine Keimschleudern. Durch die Feuchtigkeit des Futters dringt Wasser auch in behandeltes Holz ein. Keime und Bakterien entstehen tief im Holz und dringen nach außen. Für Wasser sind Holznäpfe schon garnicht zu gebrauchen. Sie werden sehr schnell undicht. Sobald genügend Wasser in die Poren des Holznapfes eingedrungen ist können dort Bakterien ungehindert brüten und zu Erkrankungen des Stubentigers führen.

Futternapf aus Alu für Katzen

für Katzen

Futternäpfe aus Aluminium – ideales Essgeschirr für Stubetiger

Futternäpfe aus Aluminium sind meist sehr schlicht und keine richtigen Hingucker. Dafür lassen sie sich sehr gut reinigen. Keime und Bakterien haben keine Chance sich festzusetzen. Die Fressnäpfe werden im Geschirrspühler sehr gut sauber. Eingetrocknete Futterreste kann man schnell mal mit dem Topfschwamm entfernen ohne den Futternapf zu beschädigen. Auch wenn der Napf einmal heruntergestoßen oder umhergepolltert wird geht er nicht kaputt. Allerdings sollte man lieber Näpfe ohne Gummifuß wählen und dafür ein abwaschbares Platzdeckchen unterlegen. Denn die Gummis werden auch sehr schnell spröde und sammeln Keime und Bakterien.

Aus hygienischer Sicht sind immer Näpfe aus Aluminium sehr zu empgehlen. Außerdem haben diese einen wunderschönen Nebeneffekt, den wir scherzhaft als Futterglocke bezeichnen. Gibt man Futter aus einer Dose in den Napf klopft man die Futterreste vom Löffel oft am Rand ab. Dabei entsteht durch die Alunäpfe ein glockenähnliches Geräusch. Sehr schnell registrieren Katzen dieses Geräusch als sicheres Indiz dafür das es Futter gibt und kommen herbeigelaufen. So werden auch müde Kätzchen munter und eilen schnellstmöglich zum Buffet.

Dieser Nebeneffekt kann sehr nützlich sein, wenn man seine Kätzchen einmal in einer misslichen Lage hervorlocken muss. So findet auch ein Ausreißer schnell zurück in die Wohnung.

Ausstattung des Futterplatzes

Am Futterplatz sollten immer drei Futternäpfe bereitstehen. Je ein Napf für Wasser, Trockenfutter und Nassfutter. Natürlich empfiehlt es sich mehr als ein Geschirrset für den Stubentiger zur Verfügung zu haben, insbesondere wenn die Reinigung einem Geschirrspühler überlassen werden soll.

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