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Alltagsgegenstände als Katzenspielzeug

Man kann seiner bereits mit ganz einfachen Mitteln eine Freude machen. Im Alltag finden sich zahlreiche Gegenstände, die sich ebenso gut als eignen. Es sind gerade die einfachen Dinge des täglichen Lebens, die der Mensch normaler Weise nur noch entsorgen würde, die glücklich machen können.

So viele Dinge können Katzen zum ausgiebigen Spielen und Toben einladen, auch wenn sie noch so einfach sind. Hier gibt es einige Ideen für Alltagsgegenstände, welche der Katze ein spannendes Spielerlebnis bereiten können.

Papprollen

Den absoluten Spielspaß bieten Papprollen, wie sie bei verbrauchtem Toilettenpapier, Küchenrollen, Alufolie, Frischhaltefolie oder Butterbrotpapier anfallen. Wichtig ist das die Rolle komplett verbraucht ist und nur noch der Pappkern vorhanden ist. Insbesondere der Pappkern einer verbrauchten Toilettenpapierrolle eignet sich hervorragend als Katzenspielzeug, da die Länge und die Größe der Öffnung ideal sind. Längere Rollen kann man auf 5 bis 10 Zentimeter zurückstutzen oder teilen.

Die Rollen werden gern über den Boden gejagt, gefangen, umklammert und angefressen. Da die Katze nur geringe Mengen Pappe aufnimmt und sich diese sehr gut auflöst kann sie bedenkenlos auf der Papprolle herumbeißen.

Papiertüten

Papiertüte als Katzenspielzeug, Foto: Carterse

Papiertüte als Katzenspielzeug, Foto: Carterse

Manchmal hat man die Möglichkeit beim Einkauf auf ökologische Papiertüten zurück zu greifen. Diese Gelegenheit sollte man nicht nur der Umwelt zu Liebe nutzen. Denn die Papiertüte kann vor dem Recyceln noch ein tolles Katzenspielzeug abgeben. Hierzu eignen sich jedoch ausschließlich Papiertüten, denn Plastiktüten und Stoffbeutel sind gefährlich für die Katze. Außerdem sollten unbedingt die Tragegriffe der Papiertüte durchgeschnitten werden, damit die Katze sich darin nicht verwickeln kann.

Papiertüten werden gern als Spielhöhle und Rascheltunnel benutzt. Das Rascheln und die starre Form des Papiers animiert die Katze die Tüte zu fangen. Insbesondere bei mehreren Katzen spielt häufig eine Katze in der Tüte und die andere außen. Das Rascheln der einen animiert dabei die andere Katze.

Um ein wenig Abwechslung zu schaffen kann man die Papiertüten vorher noch ein wenig frisieren. Dazu schneidet man einfach einige kleine Löcher in die Tüte. Die Löcher sollten so groß sein, das gerade einmal eine Katzenpfote hindurch passt. Katzen greifen dann gern durch die Löcher hindurch, was natürlich bei der Katze auf der anderen Seite den Jagdtrieb weckt.

Pappkartons und Zeitungspapier

Ein bekanntes Phänomen bei Wohnungskatzen ist die Besetzung von Kartons, Körben und Taschen, die geöffnet stehen gelassen wurden. Diese weit verbreitete Vorliebe kann man sich sehr gut zu Nutze machen, um der Katze eine Spielgelegenheit zu bieten.

Hin und wieder erhält man ein Paket und nachdem alles ausgepackt ist bleibt ein verlassener Karton. Von diesem entfernt man nun einfach Folie, Klebeband und andere Verpackungsreste. In die Seiten werden ein paar pfotengroße Löcher geschnitten und der Innenraum wird zur Hälfte mit kleinen und großen Knäueln aus Zeitungspapier aufgefüllt. Nun kann der Karton halb geöffnet aufgestellt werden.

Meist dauert es nicht lange bis sich ein Kätzchen im Karton nieder lässt. Das raschelnde Zeitungspapier weckt den Spieltrieb und lockt weiter kätzische Mitbewohner an. Der triste Pappkarton ist nun ein interessanter Spielplatz.

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